Die Glasvorbereitung beginnt mit dem nachfolgenden Arbeitsgang. Eine für die Beschichtung vorgesehene Oberfläche kann eine andere Vorbereitung erfordern als eine Klebefläche, während eine optische Fläche möglicherweise nicht behandelt werden darf. Entscheidend ist, welche Oberfläche verändert werden soll und welche Eigenschaften erhalten bleiben müssen.
Die Glasanwendung von DasiAuto konzentriert sich auf die Oberflächenvorbereitung für nachfolgende Beschichtungs- und Klebeprozesse, auch im Zusammenhang mit Glassubstraten und Wafern für die Mikrosystemverkapselung. Nassstrahlen ist ein abrasives Verfahren, dessen Eignung für diese Vorbereitungsaufgabe bewertet werden kann. Die Eignung hängt vom jeweiligen Glas, seiner Geometrie und den Anforderungen des nächsten Arbeitsgangs ab.
Oberflächenziel
Gewünschte Oberfläche festlegen
Die ursprüngliche Anwendung verbindet Reinigung, Oberflächenstruktur und Vorbereitung für die Haftung. Diese Ziele hängen zusammen, benötigen aber separate Abnahmekriterien:
- Oberflächenreinigung: Bestimmen Sie die zu entfernenden Verunreinigungen oder unerwünschten Oberflächenschichten und die anschließend erforderliche Sauberkeit.
- Oberflächenstruktur: Legen Sie fest, ob der behandelte Bereich eine bestimmte Struktur benötigt und wie diese bewertet wird.
- Beschichtungs- oder Klebevorbereitung: Legen Sie anhand der Vorgaben für den nachfolgenden Prozess fest, ob die vorbereitete Oberfläche akzeptabel ist.
Eine Veränderung der sichtbaren Struktur belegt keine Verbesserung der Beschichtungshaftung, Klebeleistung oder Oberflächenaktivität. Diese Ergebnisse müssen im jeweiligen Folgeprozess bewertet werden.
Behandlung und Schutz
Erforderlichen Bereich behandeln und übrige Bereiche schützen
Beim Nassstrahlen wird in Wasser transportiertes Strahlmittel mit der Oberfläche in Kontakt gebracht. Bei Glas umfasst die Vorbereitungsaufgabe sowohl den der Strahlwirkung ausgesetzten Bereich als auch die Aufnahme und Ausrichtung des Bauteils.
Ausgangspunkt ist eine Zeichnung, die Behandlungsseite, Kanten, Öffnungen und unbehandelt zu belassende Bereiche kennzeichnet. Glastyp, Dicke, vorhandene Beschichtungen und Handhabungsbeschränkungen gehören in dieselbe Beschreibung. Sie helfen, Strahlmittelauswahl, Behandlungseinwirkung und Bauteilaufnahme zu bewerten, ohne anzunehmen, dass eine Einstellung für jedes Substrat geeignet ist.
Wenn eine Fläche transparent bleiben oder ihr optisches Finish bewahren muss, geben Sie diese Anforderung getrennt von der auf einer Beschichtungs- oder Klebefläche benötigten Struktur an. Bewerten Sie den vorgeschlagenen Prozess anhand beider Anforderungen an repräsentativen Mustern.
Oberflächenbild
Oberflächenbild und Vorbereitungsanforderungen
Die Originalseite enthält ein zusammengesetztes Bild mit den Beschriftungen „Vorher“ und „Nachher“. Es zeigt zwei unterschiedliche Oberflächenbilder und dient als visuelle Referenz für die Besprechung der Vorbereitung. Für dieses Bild nennt die Veröffentlichung weder eine gemessene Rauheit noch Glassorte, Versuchsrezeptur oder nachfolgenden Klebetest.
Verwenden Sie ein repräsentatives Muster und die vereinbarte Prüfmethode, um das Erscheinungsbild mit der tatsächlichen Anforderung zu verknüpfen. Wenn Rauheit, Sauberkeit oder Kantenzustand für den Folgeprozess wichtig sind, dokumentieren Sie diese Kriterien zusammen mit der visuellen Referenz.
Der nächste Arbeitsgang
Vorbereitung mit Beschichten oder Kleben verbinden
Strahlen ist eine Stufe im Vorbereitungsablauf. Beziehen Sie beim Festlegen der Bewertung nachfolgendes Spülen, Trocknen, Handhaben und den Zeitraum bis zum Beschichten oder Kleben ein. Diese Schritte müssen zum erforderlichen Oberflächenzustand passen und dürfen nicht aus einer allgemeinen Beschreibung des Nassstrahlens abgeleitet werden.
Wenn die nachgelagerte Spezifikation Oberflächenaktivität umfasst, vereinbaren Sie mit dem Beschichtungs- oder Klebeteam, wie dieser Zustand bewertet wird.
Legen Sie bei einer Anwendung zur Halbleiterverkapselung den erforderlichen Sauberkeitsgrad, die Handhabungsbedingungen und etwaige Prozessqualifizierungen als Teil des vorgeschlagenen Ablaufs und der Musterabnahme fest.
Ihre Anwendungsbeschreibung
Anwendungsbeschreibung für Glas erstellen
Eine zielführende Beschreibung umfasst:
- Glasbezeichnung, Bauteilabmessungen, Dicke und Eingangsoberflächenzustand.
- Markierte Zeichnung mit Behandlungsflächen, geschützten optischen Bereichen und Handhabungsgrenzen.
- Unerwünschte Schicht oder Verunreinigung sowie gewünschte Struktur auf der behandelten Fläche.
- Beschichtungs- oder Klebeanforderungen einschließlich der Methode zur Bewertung des fertigen Ergebnisses.
- Verfügbarkeit von Mustern, vorgesehene Prüfung und Anforderungen an die Produktionshandhabung.
Mit diesen Angaben kann sich die Besprechung darauf konzentrieren, ob eine abrasive Vorbereitung geeignet ist und was eine repräsentative Bewertung nachweisen muss.


